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Fährtenarbeit

 

Der Geruchssinn bei Hunden gilt als der wichtigste der 5 Sinne.

image002Wenn man sich nur vorstellt wie viele einzelne Geruchsnuancen der Mensch mit nur 10 Millionen Riechzellen unterscheiden kann, dann erhält man nur einen Hauch der Vorstellung wie viele einzelne Gerüche der Hund mit 200 Millionen Riechzellen differenzieren kann.

Jedoch sind die Aufgaben des Geruchssinns beim Hund sehr viel vielfältiger als beim Menschen. Er dienst u.a. zur Nahrungssuche und – kontrolle, Orientierung, Kommunikation mit dem Umfeld – der Hund sieht also praktisch mit der Nase und sichert somit die grundlegenden Überlebensstrategien.

Diese Fähigkeit wird schon seit Jahrhunderten vom Menschen genutzt denkt man nur an den Einsatz von Hunden zu Jagdzwecken. Aber auch in der heutigen Zeit ist die „Nase“ des Hundes im alltäglichen Einsatz nicht mehr wegzudenken. Egal wo man hinschaut sei es an Flughäfen, Zollämtern, Polizei zur Ermittlung von Drogen- und Zigarettenschmuggel, Waffen – und Sprengstoffermittlung. Aber auch die Lawinenspürhunde und Rettungshunde die mit ihrem Geruchsinn schon zahlreichen verschütteten Menschen das Leben gerettet haben, dürfen nicht vergessen werden.

Diese natürliche Veranlagung kann auch im Sport durch die Fährtenarbeit genutzt werden. Hier wird vorab vom Hundeführer oder einer fremden Person eine Spur im Gras, Acker u.Ä. gelegt. Dadurch wird die Bodenstruktur „verletzt“. Nach mindestens 15-20 Minuten Wartezeit wird nun der Hund am Beginn der Fährte angesetzt und verfolgt nun die Spur bis zum Ende wo natürlich eine große Belohnung wartet. Je nach Prüfungsstufe kann dies durch Gegenstände die der Hund anzeigen muss, eine längere und verwinkeltere Spur oder auch durch Wechsel verschiedener Geländearten erschwert werden.

Die 1. Schritte in der Fährtenarbeit können schon im Junghundalter gemacht werden. Später ist die Fährtenarbeit teil der Schutzhund-/Vielseitigkeitsprüfung I-III aber auch einzelne Fährtenhundprüfungen (I und II) können abgelegt werden. All diese Prüfungen verlangen vom Hund trotz den anatomischen Gegebenheiten ein hohes Maß an Konzentration und Training.

Wenn Sie nun Interesse an der Fährtenarbeit bekommen haben würden wir Ihnen gern die praktische Ausführung demonstrieren und auch Ihnen die Möglichkeit geben dies mit Ihrem Hund zu probieren.

 

Das Training der Fährtenarbeit findet von April bis Oktober statt. Am Sonntag um 7.50 Uhr ist der Treffpunkt am Vereinsheim von dort aus fahren wir gemeinsam zu den Fährtengeländen. Sie können sich gern auch während den anderen Übungszeiten informieren und erfragen ob das Training stattfindet! Generell bei jedem Wetter außer Schnee.

 

 

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